Dünenpark in Binz auf Rügen
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Kap Arkona - auf slawischen Spuren

Am nördlichsten Punkt der Insel Rügen ist das Flächendenkmal Kap Arkona, auf der Halbinsel Wittow, zu finden. Von Rügens einstiger Slawenfestung grüßen heute, von Ferne, zwei Leuchttürme. Schinkels Meisterhand ist für den ältesten Leuchtturm der Ostseeküste verantwortlich. Erbaut wurde er 1827 und beherbergt heute ein Museum. Im Jahr 1902 bekam er einen runden Leuchtturm-Bruder mit 35 Metern Höhe dazu.

Wer sich zum Kap Arkona begibt, wird am Gellenort den Siebenschneiderstein finden, der sich als tonnenschwerer Findling vom Ostseewasser vor Rügen umspülen lässt. Als Gellenort wird die nördlichste Inselspitze bezeichnet. Am Kap Arkona sind auch alte Spuren der Jaromarsburg, von der noch der Burgwall erzählt, zu finden. Die Slawen erwiesen hier einst dem Gott Swantewit die ihre Ehre. Sowohl die Leuchttürme als auch die Bunkeranlagen können besichtigt werden und bieten lohnenswerte Ein- und Ausblicke. Das Kap Arkona auf Rügen ist auch vom Schiff aus zu sehen.

Auf den Spuren des Schwedenkönigs Friedrich I. lässt sich, an der Königstreppe, die 45 Meter hohe Steilküste überwinden. Die Veilchentreppe bietet eine weitere Möglichkeit zum Besuch des Strandes und des Fischerdorfes Vitt. Ihren Namen hat sie auf Grund von Millionen Veilchen bekommen, welche im Frühling den Weg säumen. Eine Hochzeit in Mitten dieser romantischen Szenerie erfreut sich großer Beliebtheit und ist am Kap Arkona herzlich willkommen.

Das kleine Fischerdörfchen Vitt und die Burganlage am Kap Arkona auf Rügen sind zu Fuß oder mit der Arkonabahn von einem Großparkplatz aus zu erreichen. Kap Arkona gilt als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Rügens. Das Flächendenkmal liegt innerhalb der Gemeinde Putgarten und bietet neben den historischen Spuren alljährlich viele kulturelle Veranstaltungen. Auch Liebhaber des Kunsthandwerks können am Kap Arkona hübsche Andenken erstehen.