Technische Dokumentation
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Der "Königsstuhl" auf Rügen - das Insel-Highlight

Der Königsstuhl auf der Insel Rügen bietet den Ausblick auf den Wissower Klinken, welchen Caspar David Friedrich in seinem gleichnamigen Gemälde von 1801 verewigte. Inmitten urwaldähnlicher Buchenwälder ist über einem Hügelgrab aus der Bronzezeit, an der Kreideküste, auf 120 Metern, die Aussichtsplattform „Königstuhl“ zu finden. Am Rügener Wahrzeichen „Wissower Klinken“, in der Stubbenkammer, ist der schönste Blick vom Kreidekliff von der Victoriasicht aus zu erleben.

Seit März 2004 wurde mitten im Nationalpark Jasmund das Nationalpark-Zentrum Königstuhl eröffnet. Wer danach sucht, fährt am besten nach Lohme auf den Großparkplatz Hagen. Dort gibt es für Groß und Klein viel Wissenswertes über die Natur zu erleben. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist das Königstuhl-Zentrum in 3 km zu erreichen. Auf dem Gelände ist der Weg zur Aussichtsplattform Königstuhl gekennzeichnet. Der Weg führt über Granitstufen auf das Hügelgrab. Wer von Saßnitz aus startet, kommt mit dem Fahrrad oder zu Fuß über eine Strecke von 11 km zum Königstuhl. Auf dem Hochuferweg sind spektakuläre Aussichten zu genießen. Sie inspirierten nicht nur Maler und Dichter, auch Johannes Brahms war so begeistert, dass er die gewonnenen Eindrücke in seine Kompositionen integrierte.

Den Namen „Königstuhl“ erhielt die Kreideküstenformation einer Legende nach durch das Seegefecht zwischen Schweden und Dänemark im Jahr 1715. Damals soll der Schwedenkönig einen Stuhl verlangt haben, um das Gefecht zu beobachten. Andere Quellen allerdings belegen, dass der Name „Konigsstuel“ bereits seit dem 15. Jahrhundert bekannt ist, wie den Aufzeichnungen des Pfarrherrn Rhenan zu entnehmen ist, der einst an der Kreideküste von Rügen auf der Suche nach Mineralquellen war.

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